Freitag, 31. Mai 2013

[Rezension] Emma Bieling - Cinderella auf Sylt

Verlag : Aufbau TB

ISBN: 9783746627991

Seitenzahl: 240 Seiten



Klappentext: 

Reif für die Insel Cinderella fühlt sich vom Pech verfolgt. Sie ist pleite, der Vater ihres Kindes hat sie verlassen, doch sie plant einen neuen Anfang: ausgerechnet auf Sylt. Aller Anfang ist jedoch schwer. Sie hat kein Geld für eine Unterkunft und findet nur einen Job als Zimmermädchen. Und Tommy, ihr fünfjähriger Sohn, ist auch nicht immer ein Quell der Freude. Der Junge will etwas, das alle Kinder haben: einen richtigen Vater. Weil Cinderella sich geschworen hat, nie wieder einen Mann anzuschauen, schaltet sie kurz entschlossen eine Anzeige: "Vaterrolle auf Vierhundert-Euro-Basis" zu vergeben. Damit nehmen die amourösen Verwicklungen ihren Lauf. Eine anrührende Liebesgeschichte – nicht nur für Sylt-Fans!




Der erste Eindruck:

„Cinderella auf Sylt“ habe ich mir online aus der Bibliothek geliehen, das Cover machte auf mich einen sommerlich, erfrischenden Eindruck und auf Grund der Herzchen Brille, habe ich mich auf eine schöne Lovestory gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Rezi: 

Cinderella möchte fliehen aus der Einöde in Halle an der Saale, fliehen vor dem Mann der ihr das Herz gebrochen hat (ausgerechnet mit ihrer Stiefschwester), weg von der Sklavenhalterin ihrer eigenen Steifmutter. Sie träumt schon lange vom Leben auf Sylt, schließlich nimmt sie kurzer Hand reiß aus und flieht samt ihrem 5 jährigem Sohn Tommy mit dem Zug auf die schöne Ferieninsel. Da sie grad genug Geld hat um sich ein paar Tage über Wasser zu halten und keinen Plan hat wie es mit ihr weiter gehen soll, muss so schnell es geht ein Job herbei. Sie hat Glück und bekommt in einem wunderschönen Hotel eine Stelle als Zimmermädchen und baut sich Stück für Stück ein neues Leben auf. Doch Tommy vermisst seinen Vater und diese Rolle kann Cinderella leider nicht übernehmen. Sie sucht per Zeitungsanzeige einen Papa auf 400 € Basis und lernt so den Architekturstudenten Moritz kennen, in dem Tommy sofort eine neue Bezugsperson findet.

Die drei Protagonisten Cinderella, Tommy und Moritz waren mir auf Anhieb sehr sympathisch. Cinderella die um alles in ihrem Leben kämpfen muss, damit sie sich und ihren Sohn über die Runden bekommt und niemals aufgibt, hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Tommy ist ein typischer Junge der einem manchmal schon ein bisschen Leid tut, da seine Mutter wenig Zeit für ihn hat. Dafür tritt Moritz ins Bild, der sich so fürsorglich um den Jungen und seine Mutter kümmert, dass man ihn einfach nur gern haben kann.



4 von 5 Herzen

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